Bernd Schmidbauer MdB: Initiative für die DLRG

geschrieben von m.moskorz am 24. Juni 2006

DLRG in Baden-Württemberg dem Innenministerium zuordnen

schmidbauer

In einem aktuellen Schreiben an den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger MdL, setzt sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Bernd Schmidbauer (Rhein-Neckar) dafür ein, dass die Verbände der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Baden-Württemberg dem Innenministerium zugeordnet werden.

Schmidbauer: “Bezüglich des Rettungsdienstes ist in Baden-Württemberg für die DLRG das Sozialministerium zuständig, bezüglich des Katastrophenschutzes das Innenministerium. Es wäre meines Erachtens nicht nur aus bürokratischen Gründen sinnvoll, dass die DLRG zukünftig nur noch einen Ansprechpartner hat. Es geht hier auch um eine eindeutige Zuordnung bezüglich der wichtigen Thematik Zuschüsse und finanzielle Förderungen. Ob nationaler oder internationaler Einsatz, ob Elbhochwasser 2002, Tsunamikatastrophe oder unzählige Einsatzstunden bei der Fußball-WM 2006: Die DLRG leistet eine herausragende Arbeit für die Menschen, das ehrenamtliche Engagement ist beeindruckend”.

Der ehemalige Staatsminister weiß in dieser Sache die DLRG-Verbände hinter sich, unter anderem steht er mit dem Präsidenten des DLRG-Verbandes Baden Norbert Sy und dem 1. Vorsitzenden der DLRG Neckargemünd Detlev Sy in Kontakt. Auch der Landesverband Württemberg unterstützt dieses Vorhaben. Am vergangenen Woche informierte er sich vor Ort bei der DLRG in Eberbach. Schmidbauer: “Die Aufgaben der DLRG haben sich verschoben. Nach meiner Einschätzung reicht die Ausstattung gerade noch aus, um die Aufträge zu erfüllen”.

Dem baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech MdL hat Schmidbauer in einem persönlichen Gespräch bereits am Wochenende das Anliegen der DLRG-Verbände vorgetragen. Unterstützung für seine Initiative erhielt der CDU-Bundestagsabgeordnete auch von Dr. Jürgen Schütz, dem Landrat des Rhein-Neckar-Kreises. (mb)