Person in hilfloser Lage

geschrieben von m.moskorz am 16. Februar 2009

Am Montag gegen 9.33 Uhr wurde die DLRG Leimen zu einem unklaren Notfall im Bereich Hockenheim alarmiert. Eine Anruferin hatte zuvor bei der Rettungsleitstelle einen Notruf abgesetzt, bei dem eine Gefahrenlage in Verbindung mit einem Gewässer nicht auszuschließen war. Somit wurden neben der örtlichen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei auch die für dieses Gebiet zuständigen DLRG Einheiten St.-Leon und Leimen per Digitalmelder verständigt.
Die ersten Kräfte an der Einsatzstelle konnten dann feststellen, dass die Anruferin tief mit den Beinen im aufgeweichten Erdreich versunken und sich lediglich nicht mehr eigenständig befreien konnte. Ein Gewässer war hieran nicht beteiligt. Während die Frau mit vereinten Kräften aus ihrer misslichen Lage befreit wurde, konnten die noch anfahrenden Einsatzeinheiten bereits aus dem Einsatz entlassen.
Dieser Einsatz zeigt jedoch, dass auch am Tag auf die DLRG Verlass ist. Vier Einsatzkräfte der DLRG Leimen, darunter auch ein Einsatztaucher und ein Bootsführer, befanden sich an diesem Morgen mit dem Tauchgruppenfahrzeug, einem Motorrettungsboot und weiteren Gerätschaften auf dem Weg zur Einsatzstelle, ehe Entwarnung gegeben werden konnte.

Einsatzkräfte in der Übersicht:
-    DLRG Leimen mit RN 57/88-1 und RN 57/91-1
-    DLRG St.-Leon
-    Rettungsdienst
-    Polizei
-    FFW Hockenheim

Aus dem Polizeibericht:

Hockenheim: Aus einer misslichen Lage musste die Polizei am Montagmorgen nach 9 Uhr eine 58-jährige Frau befreien. Die Frau war mit ihren zwei Hunden spazieren, als sie im Bereich des Segelflugplatzes bis zu den Knöcheln in den schlammigen Morast eines Ackers eingesunken war und ohne fremde Hilfe nicht mehr herauskam. Mit dem Handy rief sie Hilfe, die Streife konnte die Frau im Gewann „Bachwiesen“ kurz vor dem Gießengraben finden und bergen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt konnte die Frau wohlbehalten von der Feuerwehr nach Hause gebracht werden.
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